Gehirndoping: Wie wir schlauer werden

Was tun wir nicht alles, um unser Hirn auf Trab zu halten. Millionen von Menschen lösen täglich Kreuzworträtsel, spielen Sudoku und machen Denksportaufgaben.

Doch kann man Intelligenz beeinflussen? Ist sie überhaupt trainierbar? «Einstein»-Moderatorin Kathrin Hönegger wollte es genauer wissen und hat ihr Gehirn während vier Wochen fleissig herausgefordert.

Beiträge

  • Traumpaar: Bewegung und Denksport

    Nach den jüngsten Forschungen ist Tanzen der ideale Intelligenztrainer. Er fordert uns sowohl auf der motorischen, als auch auf der kognitiven Ebene. Die Kombination aus Motorik und Kognition macht uns nachweislich intelligenter. Innovative Fitnessstudios sind bereits auf diesen Trend aufgesprungen und bieten neu entwickelte Programme an, sogenannte Exergames, die nicht nur Körper sondern auch das Gehirn fit halten sollen.

  • Schlauer dank Pillen?

    Ritalin, Amphetamine, Cannabis, Kokain, Betablocker: Das und noch viel anderes konsumieren Manager oder Studenten für eine bessere Hirnleistung. Dass die sogenannten Neuroenhancer manchmal wirken, ist zwar unbestritten. Doch was das Hirn auf der einen Seite kurzfristig an Leistung gewinnt, verliert es anderswo. Zudem warnen Experten: All diese Substanzen haben leichte bis schwere Nebenwirkungen wie Wahnvorstellungen und Depressionen. Was bei der aktuell trendigsten Form, dem LSD in Mikrodosen, nicht anders ist.

  • Intelligenz unter Strom

    Mit gezielten Hirnstimulationen lassen sich heute bereits Krankheiten und Schmerzen lindern. Weltweit arbeiten Wissenschaftler nun daran, mit Hilfe elektrischer Spannung die Intelligenz zu erhöhen. Zürcher Neurologen ist es beispielsweise gelungen die soziale Intelligenz unzähliger Probanden zu beeinflussen, indem sie ein bestimmtes Hirnareal mit Strom beeinflussten.

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Produzentin: Sandra Odermatt; Autoren: Simon Joller; Joël Baumann, Andrea Meier