Jugend & Sexualität

Heute ist alles anal, oral; alles ist sexy, aufreizend und porno. Die Jugend von heute lebt in einer digitalisierten Welt. Mit wenigen Klicks sind sie mitten im Pornoland. Aber heute sind selbst Musikvideos übersexualisiert: Überall machohafte Zuhälter und willige Frauen in Reizwäsche. Wie gehen Jugendliche damit um? Ist die Sorge um die „Generation Porno“ berechtigt? Ist die Jugend von heute wirklich „versext“ und verroht?

Beiträge

  • Sex im Netz

    Sex im Netz

    Vor allem Jungs konsumieren Pornos - und das teilweise seit frühester Jugend. Ein US-Forscher hat nun erstmals das Surfverhalten von Kindern und Jugendlichen untersucht, indem er den Internet-Anschluss von 600 Familien angezapft hat. Die Studie wird in einigen Monaten veröffentlicht; «Einstein» kann bereits erste Ergebnisse präsentieren.

  • Zwischen Schmusen und Sexting

    Zwischen Schmusen und Sexting

    Wie erleben die 15-Jährigen von heute ihre Sexualität? Was sind ihre Ängste? Wovon träumen sie? Zwischen WhatsApp und Snapchat kommt der erste Kuss und eigentlich weiss niemand so recht, wie das geht. 6 Teenagerinnen aus Schmerikon erzählen, wie sie mit Scham, Schmusen und Sexting umgehen.

  • Der neue Körperkult

    Der neue Körperkult

    Noch nie in der Geschichte der Menschheit war der Körperkult ein Massenphänomen wie heute. Junge Menschen müssen schön, schlank und sexy sein. Nur wer diesem Ideal entspricht, generiert Aufmerksamkeit – und damit Erfolg. Grund für das sogenannte Primat des Visuellen ist laut Experten die Pornografisierung des Internets. «Einstein» zeigt, wie sich der Körperwahn auf Jugendliche auswirkt.

  • Die Porno-Studie – ist die Jugend verroht?

    Die Porno-Studie – ist die Jugend verroht?

    Lukas Geiser, Dozent für Sexualpädagogik an der Pädagogischen Hochschule Zürich, hat eine der wenigen repräsentativen Studien über den Porno-Konsum von Jugendlichen in der Schweiz gemacht. Für Jugendliche ist der Umgang mit neuen Medien Alltag. Doch hat sich durch den kinderleichten Zugang zu Pornos nichts verändert? Überraschend: Die meisten Jugendlichen können die Realität von der Fiktion gut unterscheiden.