Kampf gegen das Vergessen

Die Demenz ist das Schreckgespenst unserer Zeit. Denn wir werden immer älter, bleiben aber oft geistig nicht fit.

Im Silicon Valley kämpft der Schweizer Neurowissenschaftler Tony Wyss-Coray gegen das Vergessen. Er glaubt ein Heilmittel für Alzheimer gefunden zu haben – in unserem eigenen Blut. Das macht Schlagzeilen rund um die Welt. Doch sind die grossen Hoffnungen berechtigt?

Beiträge

  • Was heisst Vergessen?

    Urs Bannwart leidet an Alzheimer, einer Form von Demenz. Seine Frau Annamarie Bannwart macht zusammen mit «Einstein» das Experiment und erlebt in einem Demenzparcours, wie es sich anfühlt, einfachsten Dingen nicht mehr gewachsen zu sein.

  • Mit jungem Blut gegen Demenz

    Experimente an Mäusen zeigen: Im Blut - genauer: im Blutplasma - schwimmen Substanzen, die verjüngend wirken. Eine Art Jungbrunnen in uns selbst. «Einstein» zeigt, wie der Schweizer Forscher Tony Wyss-Coray das herausgefunden hat und welche Fragezeichen es noch gibt.

  • Der Altersforscher in Kalifornien

    Der Schweizer Tony Wyss-Coray hat eine Bilderbuchkarriere hingelegt. Sie hat ihn von Niedererlinsbach nach Kalifornien geführt – an die Eliteuniversität Stanford. Wie lebt es sich dort? Und wie geht er selbst mit dem Thema Altern um?

  • Knacknuss für die Pharmabranche

    Die Demenz ist fast schon eine Volkskrankheit und damit für die Pharmabranche lukrativ. Wer dagegen eine Pille entwickelt, wird reich. Doch der Sprung vom Labor auf den Markt ist schwierig – besonders bei Alzheimer. Einstein besucht die Firma Alkahest, mit der Tony Wyss-Coray diesen Sprung schaffen will.

  • Der Wunsch nach ewiger Jugend

    Junges Blut als Lebenselixier – diese Idee lockt auch Trittbrettfahrer an. Zum Beispiel die Firma Ambrosia, die bereits über hundert Kunden mit dem Plasma von jungen Menschen behandelt hat. Einstein trifft einen Mitarbeiter der Firma und fragt, wie seriös das Angebot ist.

Produzentin: Ariane Meier; Autoren: Hanna Wick, Christian Seewald