Künstliche Intelligenz – Die Macht der Maschinen

Maschinen lernen laufen, sehen, sprechen, arbeiten - und sie lernen auch so zu denken wie wir.

Möglich macht dies die sogenannte künstliche Intelligenz - Computerprogramme, deren Struktur und Funktionsweise unserem Hirn abgeschaut ist. Noch steckt die Technologie in den Kinderschuhen. Doch es geht um viel: Technologie-Giganten wittern ein Milliardengeschäft, Kritiker fürchten um nichts weniger als die Zukunft der Menschheit.

In der Schweiz treiben Hochschulen und Firmen wie Google oder IBM die Technologie mit Hochdruck voran. Stehen wir wirklich am Anfang einer Revolution? Was sind die Chancen und was die Risiken?

«Einstein» auf der Spur der künstlichen Intelligenz.

Beiträge

  • Künstliche Intelligenz – Vision und Wirklichkeit

    Die Vision: Der sehende, denkende und sprechende Computer HAL aus „2001: Odyssee im Weltraum“. In Realität sind wir noch weit davon entfernt, doch Lernverfahren wie „Deep Learning“ machen die Computer der Gegenwart zunehmend schlauer. IT-Giganten wie Google arbeiten an einem intelligenten Assistenten für Smartphones, der die menschliche Sprache beherrscht und entfernt an HAL erinnert.

  • Dr. Watson – Krebsdiagnose aus dem Elektronenhirn

    Watson ist eine Frage-Antwortmaschine - ein System, das hören, sehen, lesen und daraus logische Schlüsse ziehen kann. In den „denkenden“ Computer hat IBM Milliarden investiert. Er ist die Zukunftshoffnung des schwächelnden Tech-Giganten. Vor Jahren hat Watson in einer Quizshow den Menschen besiegt, bald soll er Industrie und Medizin revolutionieren. In Zürich wird erforscht, wie Watson die Krebsdiagnose verbessern könnte.

  • Roboter Pepper: Charmant aber noch wenig intelligent

    Der Roboter „Pepper“ ist ein Sympathieträger. Mit seinen Kulleraugen wirkt er charmant und erobert die Herzen. Noch ist er nicht sehr intelligent. Er antwortet auf vordefinierte Sätze, kann seine Arme bewegen und zu Musik tanzen. Im Glattzentrum Zürich soll er zukünftig als Concierge arbeiten und den Leuten den Weg weisen. «Einstein» Moderator Tobias Müller hat mit Pepper einen Tag verbracht.

  • Superintelligenz - Freund oder Feind?

    Es ist denkbar, dass es noch in diesem Jahrhundert Computer geben wird, die so „intelligent", so vielseitig, so kreativ sind und so denken können wie ein Mensch. Experten warnen, dass so eine „Intelligenz-Explosion" dazu führen könnte, dass sich eine Superintelligenz bildet und sich selbstständig weiterentwickelt - Millionen mal schneller, als es die biologische Evolution auf der Erde kann. Ist eine solche „Superintelligenz" dann noch zu kontrollieren?

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Produzent: Peter Höllrigl; Autoren: Peter Höllrigl, Niels Waibel