«Einstein» vom 10.10.2013

Beiträge

  • Bann für Quecksilber

    Quecksilber ist hochgiftig und nicht abbaubar. Jedes Jahr gelangen rund 2000 Tonnen in die Umwelt. Eine von der Schweiz angeregte Konvention soll das ändern. Nach jahrelangem diplomatischem Ringen liegen die Verträge nun vor. Für die Unterzeichnerstaaten gelten ein Förderverbot und strenge Regulierungen bei der Verwendung von vorhandenem Quecksilber. Viele quecksilberhaltige Produkte sollen verboten werden.

  • «Bio-Quecksilber» für die Goldgewinnung

    Eine der wichtigsten Quellen für Quecksilberverunreinigungen in der Umwelt sind kleine Goldminen, denn das Schwermetall hilft, Gold aus dem Erz zu lösen. Trotzdem wurde der Goldkleinbergbau von der Konvention ausgeklammert. Der Grund: Millionen von kleinen Goldschürfern hätten kein anderes Lösemittel. Doch im kolumbianischen Regenwald nutzen Einheimische seit Jahrhunderten den Saft einer besonderen Pflanze, um das Gold fördern. Ihr „Bio-Quecksilber“ hat das Potenzial, eines der grossen ungelösten Umweltprobleme einzudämmen.

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  • Tierische Vorurteile: Sind Kühe wirklich dumm?

    Dumme Kuh! Eine Beleidigung sondergleichen - für den so betitelten Menschen, wie auch für das genannte Tier. Denn die Kuh an sich ist klug. In ihrer jahrtausendealten Entwicklungsgeschichte hat sie ein komplexes Sozialverhalten entwickelt, mit dem sie sich in der Herde verständigt und Konflikte mit ihren Genossinnen regelt. Menschen können diese Art der Verständigung lernen, vorausgesetzt, sie sind klug genug dazu.

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  • Afrikanische Gene für Schweizer Gerste

    Fast 20 Prozent der Gerste-Ernten Mitteleuropas fallen – besonders in heissen und trockenen Sommern – dem heimtückischen Mehltau-Pilz zum Opfer. Der Schweizer Biologe Patrick Schweizer hat dem Schädling den Kampf angesagt: Er kreuzt die einheimische Gerste mit teils uralten Sorten aus den Trockengebieten Afrikas und lässt sie danach praktisch ohne Wasser darben. Die Pflanzen, welche diesen Stresstest überleben, wachsen vielleicht schon bald auf unsere Felder.

  • Unterwegs im Steilhang mit einem Oscar-Anwärter

    «Tractor of the year» ist der Oscar der Traktorenhersteller. In der Kategorie «Spezialfahrzeuge» hat ein Schweizer Gefährt sehr gute Karten, den Titel zu gewinnen. Sein stufenloser Fahrantrieb ist eine Weltneuheit. Er vereinfacht die Arbeit in Bergbaugebieten. Nicole Ulrich hat den Oscar-Anwärter getestet – am Steilhang.

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