Vom «Internet der Dinge»: Die neue Macht der Sensoren

Die Digitalisierung treibt das «Internet der Dinge» voran: Viele Alltagsobjekte – Abfalltonnen, Parkplätze, Schrauben, Kanaldeckel – liefern immer mehr Informationen, täglich, stündlich, permanent. Möglich machen dies Sensoren, die an die Objekte gekoppelt werden und Daten drahtlos übermitteln.

Reale Objekte werden so Teil der digitalen Welt, weil sie mess- und überwachbar werden. Doch wie und wo funktioniert das in der Praxis? Welche Technologie steckt dahinter und was verändert das künftig? Und welche Anwendungen machen hierbei wirklich Sinn?

«Einstein» zeigt, wie solche Sensoren und schlaue Netzwerk-Technologie heute schon Städte smart vernetzen, wie die Wissenschaft damit im entlegensten Hochgebirge an Daten über Felsbewegungen kommt oder den Stresslevel von Feuerwehrleuten im Einsatz messen will. Der digitale Wandel kommt mit «Bigger Data».

Beiträge

  • CO2 in der Luft, Wasser im Untergrund

    Ganze Netzwerke von autonomen Sensoren zeichnen ein immer genaueres Bild unserer Umwelt: So entstand das grösste CO2-Monitoring der Welt in der Schweiz und Forscher vernetzen den Untergrund, um vor allfälligem Hochpegel im Abwasserkanal gewarnt zu sein. Möglich macht dies ein Funkstandard, auf dem quasi das «Internet der Dinge» entsteht.

  • «Smart City» – wie sich Städte digitalisieren

    Immer mehr Daten für die Städte der Zukunft: Wireless-Sensoren suchen die freien Parkplätze, erfassen den Personen- und Verkehrsfluss, überwachen die Abfallcontainer. Die Datenflut von neuen Geräten im öffentlichen Raum wird enorm anwachsen. Wie steht es da um Sicherheit und Privatsphäre?

  • Sensoren messen den Stress bei Rettungskräften

    Wie hoch ist die Stressbelastung bei Feuerwehrleuten im Einsatz? Forscher von IBM Research Zürich arbeiten daran, die Belastung von Rettungskräften in Stresssituationen live auszuwerten. Sensoren generieren die Daten, Algorithmen erkennen die Muster. Könnten diese Daten sogar Stress vorhersagen? Wir zeigen auf, wohin die Reise geht.

  • Forschung extrem: Datensammeln im Permafrost

    Wissenschaftler der ETH Zürich wollen wissen, wie stark sich unsere Berge im auftauenden Permafrost verschieben. Mit robusten mobilen Sensoren vermessen sie seit Jahren die entlegensten Gebiete, wo sonst kein Mensch hinkommt und schon gar kein Netz ist. Ihnen ist damit ein kleines technisches Kunststück gelungen.

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Produzent: Christian Bachmann; Autorin: Hanna Wick