Wo Gott hockt – «Einstein» Spezial zu 500 Jahre Reformation

Wer nicht weiss, muss glauben - heisst es im Volksmund so schön. Und doch haben Aufklärung und moderne Wissenschaft den Glauben an eine höhere Macht nicht überflüssig gemacht. Er prägt unser Leben und das aktuelle Weltgeschehen.

Liegt es daran, dass wir Menschen gar nicht nicht glauben können? Und wenn ja: Wozu würden wir dann glauben? Und wo sitzt Gott in unserem Körper? Eher im Gehirn? In unseren Genen oder den Hormonen? Eine Sendung zu allem, was wir über den Glauben heute bereits wissen.

Beiträge

  • Die magische Welt der Kinder

    Alle Kinder glauben – an den Weihnachtsmann, an Monster, an den Osterhasen und auch an Gott. Die Wissenschaft bezeichnet dieses Phänomen als eine „magische Logik“. Was hinter diesem Begriff steckt, was uns in unserem Glauben prägt und weshalb er sich verändert, erklären eine Theologin und ein Erziehungswissenschaftler.

  • Der Gotthelm

    Als ungewöhnlicher Nebeneffekt kann die Schläfenlappenepilepsie religiöse Halluzinationen auslösen. Einem kanadischen Forscher gelang es, spirituelle Erlebnisse künstlich hervorzurufen. Er hatte den sogenannten Gotthelm erfunden: Ein umgebauter Motorradhelm versehen mit acht Magnetspulen. Ein höchst aufsehenerregendes wie umstrittenes Experiment.

  • Warum glauben wir?

    Gott ist weder wissenschaftlich bewiesen noch ist der Glaube mit wissenschaftlichen Methoden fassbar - Und doch gehören 84 Prozent der Weltbevölkerung einer Religionsgemeinschaft an. Warum aber glaubt der Mensch?

  • Schliessen sich Glaube und Wissenschaft aus?

    Wissenschaft ist rational. Sie basiert auf Dingen, welche berechenbar sind. Religion hingegen ist irrational und basiert auf Vorstellungen, die nicht berechenbar und deshalb weder nachprüf- noch widerlegbar sind. Sind Glauben und Wissenschaft also unvereinbar? Bei «Einstein» diskutieren zwei ETH-Astrophysiker diese Frage. Der eine Christ, der andere Atheist.

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Produzent: Simon Joller; AutorInnen: Sandra Odermatt, Andrea Meier, Anatol Hug