ESC-Siegerin Emmelie de Forest: Frenetischer Empfang in Dänemark

Zart, zerbrechlich und unschuldig – das ist Emmelie de Forest, Siegerin des Eurovision Song Contest 2013. Gleichsam unschuldig mutet die Reaktion der Dänin auf ihren Sieg an. Und auch beim offiziellen Empfang in Kopenhagen wirkt sie fast ein wenig zu zart für die jubelnde Menge.

Am Sonntag bejubelten mehr als 10'000 Dänen die Sängerin im Kopenhagener Vergnügungspark Tivoli. Dort sang Emmelie ihren Sieger-Hit «Only Teardrops» vor der glücklichen Menge. Die Folk-Pop-Nummer brachte ihr den Sieg am Eurovision Song Contest 2013 ein. Die 20-jährige Emmelie de Forest, die barfuss auftrat, setzte sich im schwedischen Malmö beim Final gegen 25 Teilnehmer durch.

Ihren Sieg begriff Emmelie zuerst gar nicht

Emmelie de Forest wirkte überall unschuldig und zart – beim Empfang in Kopenhagen, beim TV-Final und auch bei der anschliessenden Pressekonferenz. «Als Sie unseren Sieg verkündet haben, habe ich das gar nicht verstanden», erklärte sie dort. Erst als sie den Schmetterling mit der dänischen Flagge gesehen habe und ihr Team aufgesprungen sei, habe sie es langsam begriffen. «Es war so unwirklich.»

Emmelie de Forest: Ein Leben voller Musik

Wer ist die elfenhafte Emmelie, die ihre Konkurrenz scheinbar mühelos aus dem Weg geräumt hat? Fest steht: Sie wurde am 28. Februar 1993 im dänischen Randers geboren und soll schon im Alter von neun Jahren gern gesungen haben. Mit 14 trat sie bereits auf Festivals auf. Seit 2011 lebt sie in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen und studiert dort Gesang. Mit vollem Namen heisst die Grand-Prix-Siegerin Emmelie Charlotte-Victoria de Forest.

Mit der Queen verwandt?

Kurz vor dem Final erzählte Emmelie, dass sie eine Ur-Urenkelin der britischen Königin Victoria sei und damit eine Verwandte von Queen Elisabeth II. Victorias ältester Sohn Edward VII. habe uneheliche Kinder gehabt: «Eines von ihnen war mein Grossvater – den hatte er mit einer österreichischen Prinzessin.» Ob das stimmt?