Wegen Emil: «Takasa» setzen auf Gesang und nicht auf Choreografie

Bald ist es soweit. Dann starten «Takasa» für die Schweiz im zweiten Halbfinal des Eurovision Song Contests in Malmö. Erklärtes Ziel: das Final. Und dorthin will die Band ohne gross ausgefeilte Choreografie – dem 95-jährigen Emil zuliebe.

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«Takasa» über ihre Choreografie

1:11 min, vom 5.5.2013

«Unser Ziel ist es gewesen, einen Kontrapunkt, zu dem, was rundherum passiert beziehungsweise zu den über 40 teilnehmenden Ländern zu setzen», meint Leadsänger Christoph Jakob beim Besuch im «g&g»-Studio auf die Frage, warum «Takasa» keine richtige Choreografie hat. Und Sängerin Sarah Breiter ergänzt: «Es würde auch komisch aussehen, wenn wir alle auf der Bühne rumtanzen und rennen und der Emil nicht.» Der könne das nicht mehr.

«  Tanzen sagt mir nicht so viel »

Emil Ramsauer
«Takasa»-Mitglied

Und auch wenn er noch könnte, Lust dazu hätte Emil Ramsauer wahrscheinlich nicht. «Ich war mal als Schüler in einer Ferienkolonie und sollte als damaliger Schützenkönig am Abschlussabend mit den Mädchen tanzen. Daraufhin habe ich mich versteckt», erzählt der 95-Jährige. Tanzen sei einfach nicht seine Welt. Und Zuschauen? «Sagt mir nicht so viel.»

Aber die Choreografie entscheidet ja nicht alleine übers Weiterkommen. Auch der Gesang zählt. Und deshalb müssen «Takasa» gesanglich noch mehr Gas geben – am 16. Mai im zweiten Eurovision-Halbfinale in Malmö.

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  • Studiogast «Takasa»

    Aus glanz und gloria vom 5.5.2013

    Die Heilsarmee-Band «Takasa» vertritt die Schweiz am Eurovision Song Contest. Wenige Tage bevor das Sextett nach Malmö aufbricht, nimmt die Hälfte der Band im «g&g weekend»-Studio Platz. Die beiden Leadsänger Sarah Breiter sowie Christoph Jakob und der 95-jährige Kontrabassist Emil Ramsauer stehen Moderator Dani Fohrler Rede und Antwort.