Edith Albin, Tersnaus GR

Für das fünfte Landchuchi-Essen reisen die Kandidaten in die rätoromanische Schweiz, ins Val Lumnezia. Dort werden sie von Edith Albin im Bergdörfchen Tersnaus bekocht.

Zusammen mit ihrem Mann Robert führt sie einen Biobauernbetrieb und gibt naturpädagogische Workshops. Aufgewachsen ist Edith in der deutschen Stadt Aachen. Während eines Alpsommers im Val Lumnezia lernte sie Robert kennen und lieben. Mit ihren vier Kindern spricht sie noch heute Hochdeutsch, mit den Einheimischen und Robert aber Romanisch.

Die «Landchuchi»-Gäste bewirtet Edith Albin im alten Dorfschulhaus von Tersnaus. In den Schulzimmern führt sie heute ein Bed and Breakfast. Das Essen findet deshalb gleich zwischen Betten und Sofas statt.

Was sie zum Kochen braucht, holt Edith mit Vorliebe direkt aus Wald und Wiese. So überrascht sie ihre Gäste mit einem aromatischen Wildkräutersalat zur Vorspeise und Brennnessel-Leimkraut-Gemüse zum Hauptgang. Ungewohnt sind für die Gäste auch die Amplius – eine regionale Spezialität aus Spätzliteig und Weinbeeren. Daneben mutet der gefüllte Gitzi-Gigot richtig konventionell an.

Die Gäste bewerten Ediths experimentelles Menü und die Art ihres Empfangs mit Noten von 1 bis 10 und küren damit am Ende selber die Siegerin oder den Sieger des nationalen Kochwettbewerbs.

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