Gieri Derungs aus Ilanz GR

In der fünften Folge geht es in den Kanton Graubünden zu Gieri Derungs. Der 50-Jährige liebt die Natur, und Wildhüter ist sein Traumberuf. Gieri hat daneben aber noch eine zweite grosse Leidenschaft: das Kochen.

Ob bei Sonnenschein, Regen oder Schnee – Gieri Derungs ist als Wildhüter täglich auf seinem 14‘000 Hektaren grossen Gebiet unterwegs. Auch immer mit dabei
ist sein Bayrischer Schweisshund Ores, mit dem er einen treuen Begleiter hat.

Zur Vorspeise serviert er seinen sechs Gästen einen lauwarmen Seesaibling mit einem Salatbouquet an Holunderblütendressing. Zum Hauptgang möchte der Wildhüter natürlich auch ausserhalb der Saison Wild auftischen. Nur beim Dessert wird es dann etwas aussergewöhnlicher: Pèschs maghers soll es geben. Diese Spezialität aus dem Bündnerland hat sicher noch keiner seiner Gäste gegessen. Pèschs maghers ist eigentlich eine Art Arme-Leute-Mahlzeit. Früher wurden die «mageren Fische», die Pfannkuchen ähneln, als Hauptmahlzeit aufgetischt, für Kinder mit warmer Milch und für Erwachsene mit warmem Rotwein. Gieris Partnerin Daniela ist skeptisch, ob dieses Dessert seinen Gästen auch wirklich schmecken wird.

Artikel zum Thema