Zum 85. Geburtstag von Guido Minicus

Am 22. September feierte der St. Galler Musiker Guido Minicus den 85. Geburtstag. Einen besonderen Namen machte er sich als Interpret und Komponist von volkstümlichen Klavierstücken. Sämi Studer präsentiert Beispiele für das vielseitige musikalische Wirken des Ostschweizers.

Alte Fotografie mit dem Vater am Akkordeon und der Tochter am Klavier.
Bildlegende: Guido Minicus mit seiner Tochter Helen am Klavier. zvg

Guido Minicus wird am 22. September 1929 in Rorschach SG geboren. Als Kind einer musikalischen Familie lernt er schon früh von seinem Vater das Spielen auf dem chromatischen Akkordeon. Später absolviert er eine vierjährige Klavierausbildung.

Nach der Schulzeit entscheidet er sich für eine Laufbahn als Berufsmusiker. Er tritt mit seinen zwei Brüdern unter dem Namen «Trio Gebrüder Minicus» als Barpianist auf.

Die Volksmusik spielt für ihn vorerst eine untergeordnete Rolle. Doch angeregt durch die Kompositionen des Volksmusik-Klaviervirtuosen Hans Frey greift Guido Minicus zur Feder und schreibt Kompositionen im ähnlichen Stil.

Zum 85. Geburtstag von Guido Minicus spielt Sämi Studer in der «Fiirabigmusig» verschiedene Titel des Komponisten. Vom «Klavier-Schottisch» bis hin zum Marsch «Geburtstagkinder», mit Minicus im Akkordeonduo.

Gespielte Musik

Moderation: Sämi Studer, Redaktion: Sämi Studer