«Dawn of the Planet of the Apes» - Affen und Menschen im Krieg

«Dawn of the Planet of the Apes» bringt das erwartete Blockbuster-Kino, aber leider eine fade Story über gute und böse Menschen und gute und böse Affen. Viel Spezialeffekte also um nichts.

Der Böse auf diesem Foto ist ein Affe. Aber welcher?
Bildlegende: Der Böse auf diesem Foto ist ein Affe. Aber welcher? 20th Century Fox

«Rise of the Planet of the Apes» (2011) war ein verblüffend guter Versuch, die Vorgeschichte des Kultfilms von 1968 zu erzählen. Mit digitalen Affengesichtern, die richtig ausdrucksstark waren.

«Dawn of the Planet of the Apes» macht den hoffnungsvollen Neustart dieser Kinoserie bereits zunichte. Es gibt kaum gute Story-Ideen, da einfach alles auf einen Krieg zwischen Affen und Menschen hinausläuft. Am spannendsten ist die Figur des Affenchefs Caesar.

Nicht sehr originell
Kämpfen, schlachten, töten - das tut Hollywood besonders gern. Aber es wird auch nicht origineller, wenn die Gegner Affen sind und in den Ruinen von San Francisco rum turnen. Die Effekte wirken ausserdem nicht mehr ganz so gut wie im vorangehenden Film. Und das 3D ist einmal mehr überflüssig.

Daher empfehle ich denen, die noch keinen dieser Affenfilme gesehen haben, das Original «Planet of the Apes» (1968) anzuschauen, ohne vorher auch nur das Geringste darüber zu lesen. Nur dann fährt der geniale Filmschluss wirklich ein. Der neue «Dawn of the Planet of the Apes» erhält derweil 3 von 6 Filmbären.

Trailer D / Trailer E

Autor/in: Reto Baer