«Freeheld» - Lesben kämpfen für ihre Rechte

«Based on a true story»: Ellen Page und Julianne Moore spielen in Peter Solletts «Freeheld» ein lesbisches Paar, das sich in New Jersey gegen homophobe Behörden zur Wehr setzt.

Laurel (Julianne Moore, links) und Stacie (Ellen Page), als ihre Welt noch in Ordnung ist.
Bildlegende: Laurel (Julianne Moore, links) und Stacie (Ellen Page), als ihre Welt noch in Ordnung ist. Praesens

Als Laurel (Julianne Moore) und Stacie (Ellen Page) vor einem Gay Club von einigen Männern blöd angemacht werden, zieht Laurel plötzlich einen Revolver. Die Lady kann das, sie ist nämlich Polizistin in Seaside Heights, New Jersey.

Allerdings wundert sich Stacie schon, dass Laurel ihre Dienstwaffe an ein Date mitnimmt. Die frühe Szene ist ein Vorbote, was noch auf die beiden zukommt. Zuerst entwickelt sich ihre Beziehung zwar fast zu gut, um wahr zu sein: Heirat, Haus und Hund.

Überzeugendes Schauspielensemble
Aber dann wird bei Laurel Lungenkrebs diagnostiziert. Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, verweigern ihr die Stadtbehörden, das ihr zustehende Pensionskassengeld auf ihre Lebenspartnerin zu überschreiben.

Ron Nyswaner schrieb das Drehbuch für «Freeheld» nach einer wahren Geschichte, in der sich ein verheiratetes Lesbenpaar ein Recht erkämpft, das in New Jersey zuvor nur Hetero-Ehepaaren zustand. Die Geschichte geht vor allem dank des guten Ensembles nahe: Neben Moore und Page überzeugen auch Michael Shannon als Laurels Polizeipartner und Steve Carell als ihr Anwalt.

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Autor/in: Reto Baer