«Ich seh ich seh» - Psycho-Horror

  • Montag, 27. Juli 2015, 14:03 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 27. Juli 2015, 14:03 Uhr, Radio SRF 3
  • Wiederholung:
    • Samstag, 1. August 2015, 12:14 Uhr, Radio SRF 3

«Ich seh ich seh» was du nicht siehst, und das sind keine braven Kinder. Denn die Zwillingsbrüder in diesem österreichischen Film schicken ihre Mutter durch die Hölle. Nur für starke Nerven!

Elias (Elias Schwarz) versteckt sich vor seiner Mutter (Susanne Wuest).
Bildlegende: Elias (Elias Schwarz) versteckt sich vor seiner Mutter (Susanne Wuest). Praesens

«Ich seh ich seh» beginnt mit einem Schlaflied aus einem alten Heimatfilm, und man ahnt schon, dass der Film keine Gute-Nacht-Geschichte wird. In der nächsten Szene spielen Zwillingsbrüder in einem Maisfeld Verstecken. Einer trägt eine Teufelsmaske. Wenn er den andern erwischt hat, tauschen sie die Rollen.

Dann kehrt ihre vom Vater getrennt lebende Mutter in das abgelegene Einfamilienhaus zurück. Sie war nach einem Unfall für ästhetische Operationen im Spital. Nun ist ihr Gesicht völlig einbandagiert. Die Zwillinge sind irritiert, auch darüber, dass die Mutter sehr streng neue Regeln durchgibt.

Teuflischer Plan
Bald darauf fragen sich die zehnjährigen Brüder, ob diese Frau überhaupt ihre Mutter ist. Deshalb hecken sie einen teuflischen Plan aus: Sie soll beweisen, dass sie wirklich ihre Mutter ist. Man erinnere sich an den Anfang mit Teufelsmaske und Schlaflied singender Mutter im Heimatfilm.

Das österreichische Regieduo Veronika Franz und Severin Fiala spielt auf mehreren Ebenen mit der Frage nach der Identität. Kameramann Martin Gschlacht liefert die grossartigen Bilder dazu. Dank ihnen entwickelt sich dieses eindringliche Kammerspiel zu einem der besten Horrorfilme der letzten zehn Jahre. 5 von 6 Filmbären.

Trailer

Autor/in: Reto Baer