«Inside Out - Alles steht Kopf» - Pixars Trip durchs Hirn

Nach Meisterwerken wie «Ratatouille» und «Wall-E» liefert das Animationsfilm-Studio Pixar erneut eine Filmperle ab. «Inside Out - Alles steht Kopf» nimmt das Publikum auf einen Trip durch das Hirn eines Mädchens mit und feiert am Fantoche-Festival in Baden Schweizer Premiere.

Blaue Traurigkeit, lila Angst, rote Wut, grüner Ekel und gelbe Freude am Kommandopult in Rileys Hirn.
Bildlegende: Blaue Traurigkeit, lila Angst, rote Wut, grüner Ekel und gelbe Freude am Kommandopult in Rileys Hirn. Walt Disney

Die Freude ist gelb, die Traurigkeit blau, die Wut rot, die Angst lila und der Ekel grün. Und sie befinden sich in den Köpfen aller Menschen. Doch im Animationsfilm «Inside Out - Alles steht Kopf» geht es vor allem um die elfjährige Schülerin Riley.

Und Riley ist traurig, weil sie mit ihren Eltern vom ländlichen Minnesota in die Grossstadt San Francisco ziehen musste. Wie es in ihr drin aussieht, zeigen Regisseur und Oscar-Preisträger Pete Docter («Die Monster AG», «Oben») und sein Team auf sehr fantasievolle Weise.

Reise zum Mittelpunkt des Menschen
Schöne Erinnerungen zum Beispiel sind gelbe Kugeln, traurige blaue. Und diese Kugeln können auch mal ins Unterbewusstsein hinunter fallen. Dann hat Riley sie zwar vergessen, aber sie wirken immer noch. Anschaulicher kann man die Funktionsweise des Gedächtnisses kaum zeigen.

Aber die Geschichte ist kein Lehrfilm, sondern eine abenteuerliche und witzige Reise zum Mittelpunkt des Menschen. Hat man sich erst mal an die kindlich bunte Gestaltung der Hirnwelt gewöhnt, bietet der innovative Animationsfilm ein unvergessliches Kinoerlebnis für Gross und Klein. 5 von 6 Filmbären.

«Inside Out - Alles steht Kopf»
läuft am 1., 2., 5. und 6. September am Internationalen Festival für Animationsfilm Fantoche in Baden und kommt am 1. Oktober regulär in die Schweizer Kinos.

Trailer E / Trailer 2 E / Trailer D

Autor/in: Reto Baer