«Jason Bourne» - Echte Stunts

«Jason Bourne», der vierte Bourne-Film mit Matt Damon und der dritte von Paul Greengrass, bringt wieder alles, was man an dieser Actionserie so schätzt: Agenten-Schnickschnack plus realistisch anmutende Actionszenen.

Jason Bourne (Matt Damon) klaut einem Athener Polizisten das Motorrad.
Bildlegende: Jason Bourne (Matt Damon) klaut einem Athener Polizisten das Motorrad. Universal

«Ich erinnere mich», ist der erste Satz des Films. «Ich erinnere mich an alles», unterstreicht Jason Bourne (Matt Damon), der in Wahrheit David Webb heisst. Dazu flackern Rückblenden über die Leinwand. Schnitt zur Gegenwart: Bourne sitzt in einem VW-Bus auf dem Weg zu einem Faustkampf.

Mit solchen Fights hält sich der abtrünnige CIA-Agent über Wasser. Doch dann kontaktiert ihn seine ehemalige Kollegin Nicky Parsons (Julia Stiles) und sagt ihm, er erinnere sich zwar, aber er wisse noch lange nicht alles.

Action mit Dreck
Darum geht es im neuen Bourne-Film: In den ersten drei Teilen hat er sich sein verlorenes Gedächtnis zurückerobert, nun muss er die Erinnerungen richtig interpretieren. Dass er deswegen erneut in der Vergangenheit rumzuschnüffeln beginnt, passt CIA-Direktor Robert Dewey (Tommy Lee Jones) nicht. Deshalb gibt er Bourne zum Abschuss frei.

Doch die neue CIA-Agentin Heather Lee (Alicia Vikander) glaubt, sie könne Bourne zurückholen. So positioniert Regisseur und Co-Autor Paul Greengrass widersprüchliche Kräfte auf dem Geheimdienst-Schachbrett, was immer wieder zu spektakulären Actionszenen führt, die wohltuend altmodisch mit echten Stunts realisiert wurden statt mit Computertricks.

Trailer E / Trailer D / Matt Damon & Paul Greengrass E

Autor/in: Reto Baer