Michael Bully Herbig als Schutzengel

Wie schon in «Der Schuh des Manitu» und «(T)Raumschiff Surprise» agiert Michael Bully auch in «Buddy» als Hauptdarsteller, Drehbuchautor, Produzent und Regisseur in einem. «Buddy» ist jedoch keine Parodie, sondern eine Originalgeschichte.

Eddie (Alexander Fehling, rechts) glaubt, verrückt geworden zu sein. Denn er kann neuerdings seinen Schutzengel (Michael Bully Herbig) sehen.
Bildlegende: Eddie (Alexander Fehling, rechts) glaubt, verrückt geworden zu sein. Denn er kann neuerdings seinen Schutzengel (Michael Bully Herbig) sehen. Warner Bros.

Eddie (Alexander Fehling) interessiert sich mehr für Partys und Frauen als die Firma, die er von seinem Vater geerbt hat. Und es sieht ganz so aus, als würde er nicht nur die Firma, sondern auch sein Leben gegen die Wand fahren.

Doch Eddie hat einen Schutzengel, und eines Tages kann er diesen «Buddy» (Michael Bully Herbig) auf einmal sehen und hören. Seine Mitmenschen können das aber nicht. Deshalb denken sie auch, Eddie habe einen Flick weg, weil er scheinbar mit sich selber spricht.

Verliebt und verrückt
Vollends aus der «Normalität» verabschiedet sich Eddie dann, als er sich in die Altenpflegerin Lisa (Mina Tander) verliebt. Verliebte sind ja immer ein wenig durchgeknallt. Dies und die Sache mit Buddy, das wird dann alles ein bisschen viel für Eddie.

«Buddy» ist eine ganz nette Komödie, bloss der romantische Teil ist stellenweise etwas «käsig». Aber wenn man kein Meisterwerk erwartet, kann man sich im Kino durchaus gut amüsieren. Für Bully-Fans ist der Film sowieso ein Muss. 4 von 6 Filmbären.

Trailer

Autor/in: Reto Baer