Räuber und Poli in L.A.

Es ist atemberaubend, wie Ruben Fleischer in «Gangster Squad» das Los Angeles des Jahres 1949 wieder zum Leben erweckt. Dennoch hat der Gangsterfilm mit Sean Penn und Josh Brolin nicht ganz die Klasse des Kultfilms «L.A. Confidential».

Showdown zwischen Gangster Mickey Cohen (Sean Penn, links) und Cop John O’Mara (Josh Brolin).
Bildlegende: Showdown zwischen Gangster Mickey Cohen (Sean Penn, links) und Cop John O’Mara (Josh Brolin). Warner Bros.

Gangsterboss Mickey Cohen (Sean Penn) möchte der Unterweltskönig von ganz Los Angeles werden. Um das zu erreichen, räumt er unliebsame Konkurrenten, ohne mit der Wimper zu zucken, aus dem Weg.

Aber dann werden immer öfter Cohens eigene Leute Opfer von Attacken. Nur sind die Gegner nicht konkurrierende Gangster, sondern einige inoffiziell handelnde Polizisten unter der Leitung von John OMara (Josh Brolin).

Grandiose Ausstattung
So weit die Ausgangslage. Dazu kommt noch die altbekannte Situation, dass sich einer der Cops (Ryan Gosling) in die Geliebte (Emma Stone) des Gangsterbosses verguckt. Und los geht es mit dieser Variante des Räuber-und-Poli-Spiels im Los Angeles des Jahres 1949.

Inszenierung und Ausstattung des Films sind grossartig, und auch die meisten Schauspieler überzeugen. Nur die Chemie zwischen den Film-Lovers Ryan Gosling und Emma Stone stimmt nicht. Aber es reicht immerhin für 4 von 6 Filmbären.

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