«Rogue One: A Star Wars Story» - Viel Geballer, wenig Ideen

«Rogue One: A Star Wars Story» ist ein passables Spin-off der Weltraum-Saga, aber weit davon entfernt, das Original von 1977 zu toppen. Zu wenig Magie, zu wenig neue Ideen, zu viel Schlachten und Kämpfe.

Jyn Erso (Felicity Jones) muss sich als Heldin der Rebellen bewähren.
Bildlegende: Jyn Erso (Felicity Jones) muss sich als Heldin der Rebellen bewähren. Walt Disney

Schon als am Anfang kein langer Textblock erscheint, der im Weltall verschwindet, weiss man: «Rogue One» wird anders. Der Film beginnt dann auch schön düster. Der Ingenieur Galen Erso (Mads Mikkelsen) wird vom Imperialisten Krennic (Ben Mendelsohn) verhaftet. Seine kleine Tochter Jyn konnte sich jedoch verstecken.

15 Jahre später wird Jyn (Felicity Jones) von Rebellen aufgegriffen. Ihr Vater soll massgeblich an der Konstruktion des Todessterns beteiligt gewesen sein, einer Superwaffe, die ganze Planeten zerstören kann. Nun soll Jyn helfen, die Konstruktionspläne zu stehlen.

Frauenpower im Weltall
Das macht Jyn letztlich zu einer Art weiblichem Luke Skywalker. Da ihr Vater aber unfreiwillig zum Imperium stiess, kann man ihn nicht mit Darth Vader vergleichen. Das ist auch nicht nötig, da Darth Vader (James Earl Jones) persönlich wieder mit von der Partie ist.

Der Film hat Längen, was eingefleischte Fans womöglich sogar freuen wird. Vor allem die zweite Hälfte, die in eine lange und teils auch langatmige Schlacht ausartet. Insofern ist «Rogue One» nicht der erhoffte Geniestreich, der ganz anders ist, aber immerhin besser als die Episoden I bis III aus den Jahren 1999 bis 2005.

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Autor/in: Reto Baer