«Walking on Sunshine» - 80s-Musical

In «Walking on Sunshine» machen einige Engländerinnen in Apulien Ferien und geraten beim Anblick der dunkeläugigen Italos derart ins Schwärmen, dass sie Hits aus den 80er Jahren schmettern.

«Girls Just Wanna Have Fun»: Taylor (Hannah Arterton), Maddie (Annabel Scholey) und Lil (Katy Brand).
Bildlegende: «Girls Just Wanna Have Fun»: Taylor (Hannah Arterton), Maddie (Annabel Scholey) und Lil (Katy Brand). Impuls

Die englische «Venus» Maddie (Annabel Scholey) spürt die «Power of Love». In den Strand-«Holiday» hat sie sich gleich den schönsten Italo aller «Wild Boys» geangelt. Doch dieser Raf (Giulio Berruti) ist ausgerechnet der ehemalige Ferienschwarm, die «Eternal Flame» ihrer Schwester Taylor (Hannah Arterton).

Wie es sich für eine romantische Komödie gehört, erwachsen daraus diverse Schwierigkeiten, die Lachen und Weinen zur Folge haben. Aber «Faith»: Das Happy End kommt so sicher wie das Amen in der Kirche. Schliesslich ist das ein 80s-Musical, und da darf «White Wedding» nicht fehlen.

«It Must Have Been Love»
Auch wenn hier das Erfolgsrezept des Abba-Musicals «Mamma Mia!» - Meer, Sonne, Party und Liebe - gar penetrant kopiert wird, macht «Walking on Sunshine» Spass. Allerdings haben es die Casting-Leute mit der Anforderung «Schönheit» etwas übertrieben: Sogar der Pfarrer sieht aus wie ein Model.

Da nicht alle Schauspieler gut singen können, fragt man sich ausserdem, weshalb die Popsängerin Leona Lewis bloss eine Nebenrolle erhalten hat, die ihr nur einen einzigen Song als Lead-Sängerin zugesteht. Aber lassen wir das Rummäkeln und geben dem Gute-Laune-Film 4 von 6 Filmbären.

Trailer E / Trailer D / Musikvideo

Autor/in: Reto Baer