Barock im Geiste: Die Cappella Mediterranea

Als er acht Jahre alt war, schenkte ihm seine Grossmutter eine Schallplatte mit Bachs Matthäus-Passion, worauf Leonardo García Alarcón beschloss, Musiker zu werden.

Kappelle.
Bildlegende: Die Cappella Mediterranea am Festival de Namur vom 8. Juli 2014. Facebook/Cappella Mediterranea

Das war in Buenos Aires, und bis es dann soweit war, musste García Alarcón nicht nur ein paar Jahre warten, sondern auch nach Europa übersiedeln. Geblieben ist dem Dirigenten, der 2005 sein Ensemble Cappella Mediterranea gründete, aber der eigene Zugang zur alten Musik.

Lateinamerika ist Barock im Geiste, sagt der Dirigent. Und so klingen denn auch seine Aufnahmen schön prall und saftig. Südlich eben.

Werke von Mateo Romero, Michelangelo Falvetti, Claudio Monteverdi und Barbara Strozzi.

(Erstausstrahlung: 30.12.13)

Redaktion: Norbert Graf