Die Vielfalt des Nordens - Weser-Renaissance mit Vokalmusik

Das Ensemble für Musik von der Renaissance bis zum Frühbarock.

Porträt des Komponisten Heinrich Schütz vom Maler Christoph Spetner
Bildlegende: Das «Weser-Renaissance Ensemble» spielt Musik von Heinrich Schütz und Zeitgenossen. Wikimedia Commons/ Christoph Spetner

Trotz oder wegen: Gerade im 17. Jahrhundert ist im Norden von Deutschland Musik komponiert worden, wie kaum zuvor und das, obwohl der 30-jährige Krieg das Jahrhundert schwer geprägt hat. Jeder kleinere Herzog oder Graf hielt sich seine Hofkapelle. Das hielt sich bis weit ins folgende Jahrhundert.

So mancher der Fürsten griff selber zum Griffel und hat fleissig komponiert, so wie der Landgraf Moritz von Hessen. Er war's auch, der dann auf Reisen zufällig im Gasthof zum Schützen einen seiner berühmtesten Schüler entdeckte: Heinrich Schütz.
Das Ensemble Weser-Renaissance hebt solche Schätze und zeigt den musikalischen Reichtum dieser Zeit und dieser Gegend.

Moritz Landgraf von Hessen: Geistliche Lieder und weltliche Villanelle
Weser-Renaissance Bremen
Manfred Cordes, Leitung

Heinrich Schütz: Musikalische Exequien SWV 279 - 281
Weser-Renaissance Bremen
Manfred Cordes, Leitung

Johann Philipp Förtsch: Concerto «Der Herr hat seinen Engeln» und geistliches Konzert «Nun dancket alle Gott»
Weser-Renaissance Bremen
Manfred Cordes, Leitung

William Brade und Thomas Simpson: Instrumentalwerke an den Höfen der Weserrenaissance
Weser-Renaissance Bremen
Manfred Cordes, Leitung

Camilla de Rossi: Sinfonia aus dem Oratorium «Il Sacrifizio di Abramo»
Weser-Renaissance Bremen
Manfred Cordes, Leitung

Erstausstrahlung: 24.11.14

Redaktion: Nikolaus Broda