Zürcher Barockorchester: klingender Blumenstrauss zum Geburtstag

«Musica inaudita»: Unerhörte oder auch ungehörte Musik auf die Bühne zu bringen, das ist die Antriebsfeder des Zürcher Barockorchesters nun schon seit zehn Jahren. Zum Jubiläumskonzert war das Musik von Antonio Poglietti, Johann Josef Fux und anderen.

Den Blumenstrauss zum zehnten Geburtstag hat sich das Zürcher Barockorchester gleich selbst geschenkt: mit einem Konzert unter dem Titel «Florilegium. Österreichische Musik des 17. Jahrhunderts».

Das vom Blockflötisten Matthias Weilenmann geleitete Ensemble spielte am 4. November 2012 in der Französischen Kirche in Zürich Musik kaum aufgeführter Barockkomponisten gemäss seinem Credo, dass sich auch unter unbekannten Stücken musikalische Perlen finden.

Etwa bei Johann Josef Fux: Der Wiener Hofkapellmeister gilt als treuer und auch etwas angestaubter Hüter der alten Fugentradition. In diesem Konzert kann man ihn als einen vielschichtigen Komponisten kennenlernen, der sich offen zeigte auch für Einflüsse ausserhalb des habsburgischen Kaiserhofs.

Autor/in: Norbert Graf