Marcel Koller: «Ich bin oft ziemlich verbissen»

Als Marcel Koller vor vier Jahren Nati-Coach wurde, zweifelte die österreichische Fussball-Prominenz an den Qualitäten des unbekannten Schweizers. Unterdessen hat er seinen Kritikern das Gifteln ausgetrieben. Marcel Koller spricht im «Focus» über die neue österreichische Fussball-Euphorie.

Marcel Koller
Bildlegende: Marcel Koller ist mit der Nationalmannschaft Österreichs auf Erfolgskurs. keystone

«Ich bin kein Wunderwuzzi», sagte Marcel Koller bei seinem Antritt als österreichischer Teamchef, aber er kann kämpfen. Gross geworden in einem Schwamendinger Arbeiterviertel, stand er als Spieler wie als Trainer auch nach Tiefschlägen immer wieder auf.

Obwohl man ihm einen frostigen Empfang bereitete, steht er heute vor der Qualifikation zur EURO 2016. Wie er als Schweizer für Österreich eine Fussball-Identität entwarf und mit seiner fleissigen und beharrlichen Art den Schmähbrüdern die Flausen austrieb, erzählt er im Gespräch mit Dominic Dillier.

Moderation: Dominic Dillier, Redaktion: Dominic Dillier