Hochhausboom im Häuschen-Paradies

Immer weiter wachsen die Hochhäuser in der Schweiz in den Himmel. In Basel prägt der Roche-Turm mit 180 Metern bald die ganze Stadtsilhouette. Was bringen die Hochhäuser im Kampf gegen die Zersiedelung und ab wann sind die Türme störende Fremdkörper?

Hochhäuser in Zürich West.
Bildlegende: Das Stadtbild in Zürich West ist geprägt von Hochhäusern. Keystone

Auch kleine Städte und Agglomerationen sind unterdessen im Hochhausfieber. Ostermundigen, Romanshorn, Olten oder Chur: An zahlreichen Orten sind bis zu 120 Meter hohe Bauten geplant. Das ist die richtige Antwort gegen die Zersiedelung des Landes, finden die einen. So könne man Städte weiter verdichten und Wohnungen mit Weitsicht schaffen.

Verdichten ja, aber nicht auf diese Art, sagen die anderen. Hochhäuser würden oft keinen neuen Platz bieten, sondern lange Schatten werfen und anderen Einwohnern die Aussicht nehmen.


Sind Hochhäuser Statussymbol für reiche Wohneigentümer und mächtige Firmen? Oder sind sie tatsächlich die Lösung für immer knapper werdenden Wohnraum?

Gäste im Forum sind:

  • Meinrad Morger, Architekt aus Basel, Erbauer des Basler Messe-Turms (105 Meter)
  • Joëlle Zimmerli, freischaffende Soziologin, Autorin einer Studie zur Akzeptanz von Hochhäusern in Zürich
  • Daniel Galliker, betroffener Anwohner und Hochhauskritiker aus Luzern

Moderation: Christian von Burg, Redaktion: Christian von Burg