Krankenkassenprämien steigen – Wieso und was ist dagegen zu tun?

Explodieren die Gesundheitskosten, weil wir bei jedem Wehwehchen zum Arzt rennen? Oder empfiehlt uns der Arzt vielleicht zu oft eine Operation, die nicht nötig wäre? Sind Medikamente der Kostentreiber oder gar die Krankenkassen selber? Diskutieren Sie mit.

Viele Schweizer Banknoten.
Bildlegende: Nicht alle haben genug Geld, um die Krankenkassenprämien selber zu berappen. Besonders nach der Prämienerhöhung. colourbox

Fast 78 Milliarden Franken – so hoch schlugen die Gesundheitskosten im Jahr 2015 zu Buche. Jedes Jahr steigen die Kosten um weitere zwei bis fünf Prozent. Klar, dass da die Krankenkassenprämien auch steigen. Auf kommendes Jahr hin um vier Prozent.

Eltern müssen zudem für ihre Kinder noch tiefer in die Tasche greifen. Kinderprämien steigen um fünf Prozent. Auch junge Erwachsene bezahlen mehr. Durchschnittlich 4,4 Prozent.

Drei Gäste und Hörerinnen und Hörer diskutieren über die stetig steigenden Gesundheitskosten und was dagegen zu tun ist.

  • SRF-Inlandredaktorin Rahel Walser
  • Jürg Schlup, Präsident FMH, Dachverband der Ärzteorganisationen
  • Felix Schneuwly, Krankenkassenexperte beim Vergleichsdienst Comparis

Diskutieren auch Sie mit! Ihre Beiträge fliessen in die Live-Sendung ein.

Ihre Prämie berechnen können Sie hier.

Autor/in: Christine Hubacher