«Panama Papers» – der Offshore-Skandal wirft Fragen auf

Die «Panama Papers» legen offen, was der gewöhnliche Steuerzahler nicht verblüfft: Die grossen Fische finden immer einen Weg, ihr Geld vor dem Fiskus zu verstecken. Ein Whistleblower und Journalisten haben den Offshore-Skandal aufgedeckt. Und jetzt?

Briefkasten mit Namensschild. Darauf steht: «Panama»
Bildlegende: Die «Panama Papers» zeigen, wie in grossem Masse international Geld verschoben und gewaschen wird. Keystone

Der Offshore-Skandal durch die «Panama Papers» zeigt auf, wie Gelder auf der ganzen Welt im grossen Stil vor dem Fiskus versteckt wurden. Die Liste ist lang und sie ist gespickt mit prominenten Namen.

Auch mit Hilfe von Schweizer Vermittlern haben zahlreiche Prominente Geld in Steueroasen wie Panama, den British Virgin Islands, Belize oder den Seychellen vor dem Fiskus versteckt.

Etwas mehr als jedes sechste Geschäft wurde aus der Schweiz mit Hilfe von Anwälten und Finanzinstituten angeschoben. Das fand das Internationale Konsortium Investigativer Journalisten heraus.

Das wirft Fragen auf, die wir im «Forum» mit Gästen im Studio und Hörerinnen und Hörern diskutieren. Die Online-Diskussion ist bereits eröffnet.

Die Gäste im Studio:

  • Marc Pieth, Strafrechtsprofessor und Korruptionsexperte
  • Rudolf Elmer, Whistleblower und ehemaliger Offshore-Banker
  • Konrad Meyer, Unternehmensberater, Vizepräsident Transparency International Schweiz

Moderation: Christine Hubacher, Redaktion: Christine Hubacher