Schweizer Hotels – nur teuer?

Der Teppich hat schon bessere Tage gesehen, die Strohblumen auf dem Frühstückstisch sind angestaubt, fürs Wlan bezahlt man extra. Und trotzdem ist die Übernachtung im Schweizer Mittelklassehotel alles andere als ein Schnäppchen. Was ist bloss los?

Hotelschlüssel hängen an der Wand.
Bildlegende: Wie steht es um die Mittelklassehotel in der Schweiz? Keystone

Schweizer Hotels der mittleren Kategorie haben ein Problem – im Unterhalt und im Betrieb teuer, werfen sie kaum Gewinn ab. So fehlt das Geld für grosse Investitionen. Es fehlt den Familienbetrieben aber oft auch an Nachfolgern.

Freundlichkeit ade?
Sind es all die Sorgen, die den Hoteliers das Lächeln vom Gesicht wischen? Hat Freundlichkeit seinen Preis?

Neue Konzepte müssen gedacht und umgesetzt werden, sollen in den nächsten Jahren nicht reihenweise Mittelklasse Hotels eingehen.

Zauberwort Hotel-Kooperationen
Familienbetriebe geben ihr Einzelkämpfertum auf und schliessen sich zu Kooperationen zusammen. So können Kosten im Einkauf, im Personal und im Marketing minimiert werden.

Das Selfchecking Hotel
Die Rezeption ist nur wenige Stunden besetzt. Der Gast checkt am Computer selber ein (und bezahlt auch gleich). Es gibt weder Bar noch Restaurant. Nur Frühstück. Dafür sind die Zimmer mit Bad gross und modern.

Es diskutieren Gäste mit Hörerinnen und Hörern

  • Liliane Rentsch, Hotelberaterin imhotel.ch
  • Chris Rosser, Präsident Hotelkooperation Frutigland
  • Sebastian Schmid, Hotel Glocke Reckingen
  • Peter Vollmer, Hotel Regina Mürren

Moderation: Christine Hubacher, Redaktion: Christine Hubacher