Tempo 30 – auch auf Hauptstrassen?

Wer mit dem Auto unterwegs ist, muss innerorts immer stärker abbremsen. Vor allem in den grossen Städten soll Tempo 30 bald auch auf den Hauptstrassen gelten. Aber wieviel sicherer macht das die Strassen? Wächst mit Tempo 30 nicht nur der Stau?

Mehrere schweizer Städte wollen ihre Tempo 30 Zonen ausbauen.
Bildlegende: Mehrere schweizer Städte wollen ihre Tempo 30 Zonen ausbauen. Keystone (Archiv)

Bern, Basel, Zürich, Chur: In vielen Städten soll Tempo 30 stark ausgeweitet werden. Nicht mehr nur auf den Quartierstrassen sollen Autofahrerinnen und Autofahrer künftig langsam unterwegs sein, sondern auch auf den Hauptstrassen.

So würde es weniger Unfälle geben, die Luft würde sauberer und der Lärm nehme ab, sagen die Befürworter aus dem mehrheitlich linksgrünen Spektrum. Ihr Idealziel: Tempo 30 im ganzen Dorf, in der ganzen Stadt. Die Lobby der Autofahrer sieht das anders: Mit Tempo 30 auf Hauptstrassen würden Stau und Schleichverkehr in den Quartieren zunehmen. Zudem würden die Autos schon heute immer leiser, sauberer und die Zahl der Unfälle würden sinken.

Die Gäste im Forum sind:

  • Suzanne Gfeller aus Köniz. Sie wohnt und arbeitet seit bald zehn Jahren an einer Hauptstrasse mit Tempo 30
  • Klaus Zweibrücken, Professor für Raum- und Verkehrsplanung an der Hochschule Rapperswil; Mitglied des Fussgängervereins Zürich.
  • Christoph Erb, Präsident TCS Sektion Bern

Moderation: Christian von Burg, Redaktion: Christian von Burg