Vereinbarkeit von Beruf und Familie: Privat- oder Staatssache?

«Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist volkswirtschaftlich zentral» sagt Bundesrat Johann Schneider- Ammann und Ratskollege Alain Berset fordert: «Bund und Kantone sollen dies fördern, indem sie Krippenplätze schaffen». Die Schweiz stimmt am 3. März über den Familienartikel ab.

Bildlegende: istockphoto

Dass für Familien mehr getan werden muss, darin sind sich alle Parteien einig. Bloss: Wie die Hilfe aussehen soll, darüber scheiden sich die Geister. Die einen möchten den Staat mehr in die Pflicht nehmen, andere die Arbeitgeber, dritte bauen auf private Initiativen.

Im «Forum» fragen wir, was wäre, hätten wir Betreuungsplätze für alle. Wer müsste die zur Verfügung stellen? Wären mehr Frauen berufstätig und kämen dadurch weniger Fachkräfte aus dem Ausland in die Schweiz? Hätten Familien mehr Kinder? Und würde die Generation Krippenkinder die Schweiz verändern?

Es diskutieren

  • Verena Herzog, Nationalrätin SVP TG
  • Katharina Prelicz-Huber, Präsidentin VPOD, Grüne Frauen
  • Isabelle Senn Zilberberg, Projektleiterin, Paris
  • Beat Kappeler, Ökonom und Publizist

 

 

 

 

Redaktion: Christine Hubacher