Das Whiskey-Geheimnis von Islay

Die schottische Insel Islay ist Heimat von acht traditionellen Whiskybrennereien, die unter Kennern einen ausgezeichneten Ruf geniessen. Das Wasser, der Torf und das Jod aus dem Meer sind die besonderen Elemente des Whiskys, der diese Insel bekannt gemacht hat.

Zu ihnen gehört auch die Brennerei Bruichladdich, gegründet 1881. Als
der Whiskyabsatz weltweit in eine Krise geriet, musste sie Mitte der 1990er-Jahre ihre Pforten schliessen. Doch im Jahr 2000 liess sich der Engländer Mark Reynier auf Islay nieder und kaufte Bruichladdich. Der 49-jährige Händler, der sich seit jeher leidenschaftlich für Wein und Spirituosen interessiert, erfüllte sich einen Traum.

Er stoppte die Herstellung der bis dahin üblichen Blended Whiskys - billige Verschnitte aus Mais oder Weizen - und setzte auf Qualität. Bruichladdich produziert seitdem ausschliesslich Single Malt, also Whisky aus Gerste, die im eigenen Haus gemälzt wird.