Michael Krebs bei «Giacobbo / Müller»

«Vom Wunderkind zum Spätentwickler»: So beschrieb der deutsche Kabarettist Michael Krebs in seinem ersten Programm vor zehn Jahren sein gestalterisches Gedeihen. Nun blickt der Jazzpianist aus Schwäbisch-Hall auf seine Auszeichnungen für seine musikalischen Meisterleistungen und Showeinlagen zurück.

Michael Krebs sitzt in einem Kino und lehnt sich nach vorne so, dass seine Arme auf die Lehne der Reihe vor ihm liegen. Porträt frontal.

Bildlegende: Michael Krebs Foto Ramon Kramer. ZVG

Man recke den kleinen Finger und den Zeigefinger in die Höhe – fertig ist die «Pommesgabel des Teufels», mit der man sich spielerisch in den Kern eines jeden Hard-Rock-Festivals sticht. In Kindertagesstätten ist die Handbewegung jedoch bekannt als «Flüsterfuchs» und ermahnt die Kinder, ruhig zu sein – eine Ungereimtheit, die Krebs zum Programm macht: «Flüsterfuchs? Nein Danke!» ist die Parole, mit der der gelernte Jazzpianist in seinem neusten Programm in den Kabarett-Kampf zieht.

Fern des Gesten-Gefechts ist der 41-jährige Michael Krebs primär mit seinem Piano unterwegs, mit welchem er seinem Publikum fantasiereiches Klapperkasten-Kabarett präsentiert. Ob zum «Hausverbot bei Aldi» oder ein «Klingelton für Merkel und die NSA»: Krebs komponiert auf dem Klavier unvergleichlich satirische Songs und leichtblütige Lieder, die ihm unter anderem den Hamburger Comedy-Pokal, die Kleinkunstpreise von Baden-Württemberg und Niedersachen, sowie einen Auftritt beim renommierten «Quatsch Comedy Club» einbrachten.

Giacobbo / Müller

Sonntag, 22. März 2015, um 22.10 Uhr auf SRF 1.

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