Crowdfunding: Diese Musiker liessen sich vom Publikum finanzieren

Von Tina Turner bis Anna Rossinelli – alle haben es getan: Spenden sammeln für ihre Musikprojekte. Denn ohne Crowdfunding wäre in einigen Fällen Musik nicht mehr möglich.

Durch Spenden: Vom Traum zum Projekt

Heute wird ein Künstler nicht mehr entdeckt und wartet, bis ein grosses Label sein Album finanziert. Die Kulturschaffenden nehmen ihr Glück selbst in die Hand und sammeln beim Publikum Geld. Crowdfunding heisst diese Methode im Fachjargon.

In Amerika schon lange gang und gäbe: Tina Turner, Björk und Public Enemy haben ihre Alben dadurch finanziert. Aber auch in der Schweiz machen Künstler immer mehr Gebrauch davon. Anna Kaenzig oder Anna Rossinelli haben ihre Finanzierung dem Publikum zu verdanken. Das Konzept ist einfach: Kulturfreunde fördern mit kleinen Geldbeträgen einen Künstler und bekommen dafür ein kleines Dankeschön vom Geförderten.

Im Grunde genommen kann sich jeder seinen Traum erfüllen lassen – solange die Idee überzeugt.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Künstler von der Anonymität zum Erfolg

    Aus glanz und gloria vom 9.2.2016

    Crowdfunding ist ein Begriff, der in den letzten Jahren immer mehr in Erscheinung tritt. Eine Idee, ein Geschäftsmodell oder ein Traum wird dank finanzieller Unterstützung anderer verwirklicht. Mit «wemakeit» wurde vor einigen Jahren eine Schweizer Crowdfunding-Plattform für Künstler gegründet. Davon profitierte auch die Basler Sängerin Anna Rossinelli.