David Beckham angewidert vom Fifa-Skandal

«Widerwärtig, inakzeptabel, entsetzlich»: Der Ex-Fussballprofi David Beckham ist vom Fifa-Skandal schockiert.

David Beckham und Sepp Blatter

Bildlegende: Da war die Fussball-Welt scheinbar noch in Ordnung 2010 bewirbt sich England für die WM 2018. David Beckham überreicht Sepp Blatter das Dossier für die Kandidatur. Keystone

Nach den andauernden Negativ-Schlagzeilen rund um die Fifa meldet sich Englands Fussball-Legende zu Wort. «Einige Dinge, die offensichtlich passiert sind, empfinde ich als widerwärtig, inakzeptabel und schrecklich für den Sport, den wir alle so sehr lieben», so der ehemalige Profispieler gegenüber «Sky Sports». «Fussball ist nicht der Besitz von Wenigen an der Spitze dieses Sports. Er gehört den Millionen von Menschen auf der ganzen Welt, die diesen Sport lieben.»

Zeit für Veränderung und Reformen

David Beckham, der für Manchester United und Real Madrid spielte, war eine der grossen Figuren im Kampf um den Austragungsort der Weltmeisterschaft 2018. Beckham wollte das Turnier nach England holen. «Es ist Zeit für eine Veränderung bei der Fifa. Wir alle sollten das begrüssen», so der legendäre Freistossschütze nach dem überraschenden Rücktritt von Sepp Blatter.

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Sepp Blatter tritt ab

5:57 min, aus Tagesschau vom 2.6.2015