Die «Sex Bomb» hat Grund zum Feiern: Tom Jones wird 75

Auch nach fünf Jahrzehnten auf der Bühne hat der Sänger noch nicht genug.

Ein braungebrannter Tom Jones vor einer roten Fototapete.

Bildlegende: «What’s New, Pussycat?» Gut gelaunt, stark «erbraunt». Tom Jones im Februar bei einem Musikfestival in Kalifornien. Reuters

Lebemann mit zahlreichen Affären, Rampensau mit Bluesstimme und Hüftschwung, so ist Jones weltweit bekannt. Er hat über 100 Millionen Platten verkauft, ist von der Queen zum Ritter geschlagen worden und eine Art Nationalheld seiner Heimat Wales.

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Tom Jones: alterndes Sexsymbol mit treuer Fangemeinde

3:52 min, aus Glanz & Gloria vom 16.7.2014

Durchbruch dank Piratensender

Jones verlässt die Schule ohne Abschluss und heiratet als 16-Jähriger seine erste Liebe Linda, die von ihm schwanger ist. 1963 gründet er seine erste Band, Tommy Scott and the Senators, aus diesen Jahren stammt der Spitzname «Tiger Tom».
Der Durchbruch gelingt Jones 1965: «It's Not Unusual» wird dank eines Piratensenders zum Hit.

In der Fernsehshow «This is Tom Jones» empfängt er 1969 bis 1971 Grössen wie die Bee Gees, The Who, Stevie Wonder, Johnny Cash und Ray Charles. Heute ist Jones Mentor bei der britischen BBC-Castingshow «The Voice». Nebenher tourt er weiterhin durch Europa.