Erst Hass, jetzt Liebe – Vanessa Maes Verhältnis zu Zermatt

Seit vier Jahren lebt Stargeigerin Vanessa Mae in der Schweiz. «g&g» erklärt sie ihre Hassliebe gegenüber Zermatt.

«Als ich das erste mal hier war, fiel mir auf, wie schlecht gelaunt die Leute sind. Im Supermarkt sah ich nur genervte Gesichter.» So blieb Geigerin Vanessa Mae ihr erster Zermattbesuch in Erinnerung. Sie habe sich geschworen, nicht nochmals zurückzukommen.

«Als ich dann in London war, vergingen einige Monate und auf einmal vermisste ich Zermatt. Ich wachte eines Morgens auf und beschloss, in die Schweiz zu ziehen.» Die 35-Jährige habe ihren Entscheid nie bereut. Nur etwas stört sie: «Ich habe es noch immer nicht geschafft, Deutsch zu lernen.»

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Vanessa Mae über ihre Olympia-Teilnahme

0:51 min, vom 18.2.2014

Mae glücklich – trotz letztem Platz

Dafür hat sie es geschafft, in Zermatt Skifahren zu lernen. Und zwar so gut – oder schlecht –, dass sie an den Olympischen Spielen in Sotschi für Thailand an den Start ging.

Ihr Rennen vergeigte sie. Trotzdem war die Freude riesig. «Dreimal bin ich fast gestürzt. Jetzt bin ich glücklich, dass ich mich nicht verirrt und es nach unten geschafft habe», sagte sie im Anschluss zu SRF.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Olympia vergeigt: Vanessa Mae zurück in Zermatt

    Aus glanz und gloria vom 16.4.2014

    Es war ihr grosser Traum, als Skifahrerin für ihr Land Thailand an den olympischen Spielen zu starten, Geigenvirtuosin Vanessa Mae. Diesen Traum hat sie sich erfüllt, auch wenn es in Sotschi nur für den letzten Platz gereicht hat. «g&g» hat die musikalische Olympiateilnehmerin in ihrer Wahlheimat Zermatt getroffen und nachgefragt, welchen Traum sie als nächstes in Angriff nimmt.