Geständnis: «AC/DC»-Schlagzeuger Phil Rudd gibt Morddrohung zu

Der 60-jährige «AC/DC»-Schlagzeuger Phil Rudd gesteht sowohl die telefonische Morddrohung als auch den Drogenbesitz. Das könnte eine Haft von bis zu sieben Jahren zur Folge haben.

Phil Rudd im Anzug am Gerichtsprozess

Bildlegende: Gesteht Morddrohung und Drogenbesitz Phil Rudd an der letzten Gerichtsverhandlung Keystone

Der Schlagzeuger der Hardrockband «AC/DC» gesteht überraschend die Morddrohung. Phil Rudd hat im letzten September einen für ihn arbeitenden Handwerker und dessen Tochter am Telefon bedroht. Bei der letzten Verhandlung stritt der Musiker die Tat noch ab.

Ebenfalls gibt er zu, 0.71 Gramm Methamphetamin und 130 Gramm Cannabis besessen zu haben. Nach lediglich zehn Minuten wird der Gerichtsprozess vom Dienstag vertagt.

Die Band tourt derzeit mit Drummer Chris Slade

Rudds Anwalt zufolge handelt es sich bei der Drohung um ein «aus dem Ruder gelaufenes» Telefonat. Der Musiker wird gegen Kaution freigelassen, muss aber am 26. Juni erneut im neuseeländischen Tauranga vor Gericht aussagen. In der Zwischenzeit tourt «AC/DC» mit Chris Slade am Schlagzeug.

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AC/DC-Schlagzeuger: Auftragskiller angeheuert?

0:32 min, aus Glanz & Gloria vom 6.11.2014