Johnny Depp: Überraschende Einigung im Hunde-Streit

Johnny Depps Zeugenaussage bei der Gerichtsverhandlung um seine Hunde Pistol und Boo versprach, ein Spektakel zu werden. Angeklagt war seine Frau Amber Heard, weil sie die beiden Terrier ohne Genehmigung nach Australien gebracht hatte. Statt eines Showdowns gabs jetzt aber eine Einigung.

Portrait Johnny Depp.

Bildlegende: Krebst zurück Die Hunde nicht anzumelden, sei ein Versehen gewesen, so Depp. Reuters

Kein Johnny Depp (52) im Zeugenstand? Was für eine Enttäuschung. Der Grund: Seine Frau Amber Heard (29) machte einen Deal mit der Staatsanwaltschaft: Sie räumte ein, die Hunde Pistol und Boo bei den Einreiseformalitäten verschwiegen zu haben. Sie habe die Quarantäne-Papiere für die Yorkshire-Terrier gefälscht.

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Johnny Depp und Amber Heard vor Gericht (unkomm.)

0:40 min, vom 18.4.2016

Im Gegenzug liessen die Ankläger die Klage wegen illegaler Einfuhr fallen. Damit war ein schnelles Urteil vorprogrammiert: Die Richterin trug Amber Heard gutes Benehmen auf. Sie müsse 1000 australische Dollar zahlen, sollte sie sich innerhalb eines Monats in Australien etwas zu Schulden kommen lassen.

Letzter Akt im Hunde-Drama

Damit ist der Hunde-Streit definitiv beigelegt. Depp und Heard hatten ihre Tiere im vergangenen Jahr zu Dreharbeiten im Privatjet mitgebracht. Weil sie Pistol und Boo im Hundesalon fotografieren liessen, kam der Rechtsverstoss ans Licht.