Kesha: Missbrauchs-Vorwürfe gegen Produzenten

Die Sängerin Kesha verklagt ihren langjährigen Musikproduzenten. Er habe sie körperlich und verbal misshandelt. Doch auch der Produzent zieht gegen den Popstar vor Gericht.

Kesha

Bildlegende: Will die Kontrolle zurück US-Sängerin Kesha will ihren Vertrag mit Dr. Luke lösen. Reuters

«Sexuelle Gewalt», «psychische Manipulation», «seelischer Missbrauch» – diese schwerwiegenden Vorwürfe erhebt Sängerin Kesha (27) gegen ihren langjährigen Musikproduzenten Dr. Luke (41). Über zehn Jahre lang soll er sie mit Drogen und Alkohol gefügig gemacht und dann misshandelt haben. Jetzt hat Kesha den Produzenten angeklagt. Sie möchte den Vertrag lösen und damit ihre persönliche Freiheit und die Kontrolle über ihre Karriere zurückgewinnen.

Doch auch Dr. Luke zieht gegen Kesha vor Gericht. Er wirft ihr und ihrer Mutter Verleumdung und Vertragsbruch vor. Die Behauptungen der beiden seien «ungeheuerlich und unwahr», sagt Dr. Lukes Anwältin. Sie wollten ihn damit unter Druck setzen, damit er die Sängerin aus ihrem Vertrag entlässt.

Produzent soll Kesha in die Bulimie getrieben haben

Im letzten Jahr liess sich Kesha in einer Klinik wegen Bulimie behandeln. Auch diese Erkrankung sei auf die Beleidigungen ihres Produzenten zurückzuführen. Die Ärzte rieten ihr von einer weiteren Zusammenarbeit ab.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Kesha: Missbrauchs-Vorwürfe gegen Produzenten

    Aus glanz und gloria vom 15.10.2014

    Die Sängerin Kesha verklagt ihren langjährigen Musikproduzenten. Er habe sie körperlich und verbal misshandelt. Doch auch der Produzent zieht gegen den Popstar vor Gericht.