Nina Hagen in Zürich: «Drogen? Nehme ich nicht. Tatütata»

Bei der karitativen «Lighthouse Gala» im Zürcher Opernhaus trat unter anderem die deutsche Punk-Ikone Nina Hagen auf. Sie genoss es sichtlich, an einem derart pompösen Ort zu singen. Und zeigte sich wie üblich von ihrer schrägen Seite.

Statt Punk sang die Berlinerin dann auch ganz artig Bertolt Brecht. «Es ist eine grosse Freude für mich, in diesem wunderschönen Opernhaus singen zu dürfen», so die 58-Jährige im Interview mit «glanz & gloria». Benefiz-Veranstaltungen unterstütze sie immer gern.

«  Drogen haben viele schon belogen »

Nina Hagen
Sängerin

Nina Hagen zeigte sich wie gewohnt extravagant und exaltiert. Drogen nehme sie aber keine – und zwar aus voller Überzeugung. «Drogen haben viele schon belogen», zitierte sie passend aus einem ihrer Songs. Und weiter: «Wo ist es denn, dein wahres Ich? So bitte, bitte, bitte, alle hört auf meinen Rat: Seid ihr selbst, sauber denken, macht 'ne gute Tat – und spielt doch nicht mit bei diesem Drogenverrat. Tatütata.»

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Ein spezieller Abend für Nina Hagen

    Aus glanz und gloria vom 9.9.2013

    Rocktöne im Opernhaus – das gibt es nicht alle Abende. Für die Unterstützung des Lighthouse-Hospizes aber verwandelte sich das Zürcher Opernhaus am Wochenende in ein Tollhaus. Die deutsche Rockröhre Nina Hagen und die Schweizer Rockband Gotthard sorgten in prunkvollem Ambiente für Begeisterung. Und für klingende Spendenkassen.

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