Phil Rudd: AC/DC-Schlagzeuger wieder vor Gericht

Er hält sich nicht an die Auflagen: Der wegen einer Morddrohung und Drogenbesitzes verurteilte Phil Rudd konsumiert weiter Alkohol. Obschon er sich davon fernhalten sollte. Deshalb musste der langjährige Schlagzeuger der Band AC/DC am Montag in Neuseeland erneut vor Gericht erscheinen.

Phil Rudd  mit schwarzer Sonnenbrille

Bildlegende: Es sieht düster aus für Phil Rudd Der Musiker muss sich am 24. November 2015 erneut vor Gericht verantworten. Keystone

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Phil Rudd verlässt das Gericht

0:18 min, vom 9.7.2015

Den Gang zum Gericht kennt Phil Rudd inzwischen. Diesmal wirft ihm die Anklage vor, gegen die Auflagen für seinen Hausarrest verstossen zu haben. Konkret: Gemäss der örtlichen Polizei ist der Musiker bei der letzten Festnahme alkoholisiert gewesen. Wie seine Familie mitteilt, kämpft Rudd seit Jahren mit Suchtproblemen.

Phil Rudd macht auf «nicht schuldig»

Der Schlagzeuger erklärte sich vor Gericht in Neuseeland «nicht schuldig», wie Medien am Montag in Tauranga berichten. Der Ursprung des Dramas: Phil Rudd war Anfang Juli wegen einer Morddrohung und Drogenbesitzes zu neun Monaten Hausarrest verurteilt worden.

Aufgrund der laufenden Gerichtsverfahren wurde Phil Rudd von der Band bis auf Weiteres mit dem Schlagzeuger Chris Slade ersetzt.