Regisseur Hirschbiegel: «Die englische Presse hasst meinen Film»

«Fabelhaft schlecht», «zum Einschlafen» und «geschmacklos» – zumindest bei den britischen Kritikern ist der Film «Diana» in Ungnade gefallen. Doch Regisseur Oliver Hirschbiegel lässt das kalt, wie er bei der Schweizer Premiere gegenüber «g&g» sagt.

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Oliver Hirschbiegel über die Kritiken zu «Diana»

0:49 min, vom 30.9.2013

«Die Beziehung zwischen Diana und dem Herzchirurgen Hasnat Khan ist ein kontroverses Thema. Es war klar, dass der Film zu Diskussionen führt und dass es viele Leute geben wird, die ihn nicht mögen», so Hirschbiegel im Interview mit «glanz & gloria». Die Reaktionen der Zuschauer hätten ihm bis jetzt jedoch ein anderes Bild vermittelt. «Das Publikum in England, Japan sowie im Osten liebt den Film.»

Oscar-Nomination trotz vernichtender Kritiken

Bei den Kritikern durchzufallen, ist für den Deutschen nichts Neues. Bereits sein 2004 veröffentlichter Film «Der Untergang», der die letzten Tage Adolf Hitlers zeigt, stand bei etlichen Kritikern in der Missgunst. Zu Unrecht. Der Film mit Bruno Ganz wurde für einen Oscar nominiert.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Filmegucken mit Ronaldo

    Aus glanz und gloria vom 30.9.2013

    Nicht nur der Schweizer Regisseur Xavier Koller und sein Film «Die schwarzen Brüder» sorgten am Wochenende im Rahmen des Zurich Film Festivals für Gesprächsstoff, sondern auch der deutsche Filmemacher Oliver Hirschbiegel. Sein Streifen «Diana», der die letzten zwei Lebensjahre von Lady Di erzählt, sorgte nach seiner Weltpremiere in London auch in Zürich für Kontroversen. Der Limmatstadt seine Aufwartung machte auch die brasilianische Fussballlegende Ronaldo, die aber ganz und gar nicht zum Fussballspielen nach Zürich gekommen war.

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