Zum Inhalt springen

International Schwarze doch an den Oscars – als Laudatoren

Die Academy kündigt die prominenten Sprecher der Oscar-Nacht an. Unter ihnen Whoopi Goldberg und Pharrell Williams.

Legende: Video Boykott: Jada Pinkett Smith und Spike Lee bleiben Oscars fern abspielen. Laufzeit 1:41 Minuten.
Aus Glanz & Gloria vom 19.01.2016.

Dieses Jahr rangieren unter den Oscar-Nominierten keine afroamerikanischen Hollywoodstars. Einige Filmschaffende, Regisseur Spike Lee beispielsweise, drohten darum schon mit einem Boykott der Preisverleihung.

Nun gibt die Academy bekannt, welche Laudatoren auf der Bühne stehen werden. Und zumindest da werden afroamerikanische Persönlichkeiten berücksichtigt. Neben Whoopi Goldberg verleihen Schauspieler Kevin Hart und die Sänger Pharrell Williams und The Weeknd eines der begehrten Goldmännchen.

Chris Rock reisst schon Witze

Die Oscars werden in diesem Jahr von dem schwarzen Comedian Chris Rock (49) präsentiert. Er sagte zu der Sache lediglich: «Die Oscars, die weissen BET Awards (BET ist die Abkürzung für Black Entertainment Television/Anm.d.Red.)» Ein Satz, der es in sich hat und einen Hinweis dafür liefert, worum sich seine Moderationen drehen könnten.

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von C. Szabo, Thal
    Bei den Oscar-Nominierungen geht es knallhart um Kommerz. Weisse Schauspieler ziehen mehr Menschen ins Kino. Es gibt einfach viel mehr weisse Menschen, die sich einen Kinobesuch leisten. Auch die Werbung rund um die finanziell aufwendigen Filme ist auf die weisse Mehrheit ausgelegt. Ausserdem eignen sich helle Menschen besser als Helden. Die USA/Hollywood müsste sonst die Geschichte umschreiben. Nichtweisse als Opfer von weißer Gier darzustellen ist auch nicht ganz einfach.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Franz NANNI, Nelspruit SA
    Der Rassismus an und fuer sich ist nicht schlimm, er kann Spass machen, schlimm ist dass die Leute daran GLAUBEN.. dabei.. ich habe viele ethisch hoeher stehende Menschen kennen gelernt die nicht ins Denkschema der Selbstverliebten passen.. derer, die glauben mehrbesser zu sein.. und es alle nicht sind. Die Amerikaner sind uebrigens MEISTER der Selbstueberschaetzung (auch DAS ist eigentlich Rassistisch wenn es nicht wahr waere..aehhhh...hm?!) dreh man wie man will, der Rassismus ist immer drin!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen