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International Schweiger über «Tatort»-Kritiker: «Sie sind schwach und klein»

Bescheidenheit? Fehlanzeige. Til Schweiger holt mit einem Facebook-Post zum Rundumschlag gegen alle negativen Stimmen zu seinem «Tatort» aus. Er selbst bezeichnet die Doppelfolge als «bahnbrechend».

Til Schweiger Portrait.
Legende: Hauptkommissar Nick Tschiller Til Schweiger kämpft im echten Leben gegen seine Kritiker. Reuters

«Ich, Til Schweiger, feier dich jetzt mal richtig derbe ab!!!», schreibt Schweiger in der Lobeshymne, die der Schauspieler an den «Tatort»-Regisseur Christian Alvart richtet. Er habe mit der am Sonntag ausgestrahlten Folge «Fegefeuer» nicht weniger als «ein Stück deutsche Fernsehgeschichte» geschaffen.

Das Publikum sieht das wohl ein bisschen anders. Dafür stehen zumindest die Zahlen, die mit 7,69 Millionen Zuschauern für den «Tatort» unterdurchschnittlich sind. Zum Vergleich: Schweigers «Tatort»-Premiere verfolgten 2013 noch über 12,5 Millionen. Til Schweiger (52) machte sich schon im Vorfeld Sorgen um die Quote, weil er sich am Ausstrahlungsdatum gegen «Traumschiff und Hollywoodfilme» durchsetzen müsse.

Alles «Trottel» und «Neider»

Auch in der Presse blieben die Begeisterungsstürme aus. Doch wer seinen Film nicht mag, bezeichnet Schweiger als «ahnungslos»: «Wenn sie ehrlich wären, würden sie zugeben, dass du was Aussergewöhnliches geschaffen hast!! Das kriegen sie aber nicht hin, weil sie schwach und klein sind!» Er selbst habe viel mehr Ahnung von Filmkunst als die meisten «Trottel», die darüber schreiben würden.

Bescheidenheit ist eine Tugend. Oder wie ein Kritiker auf Facebook schreibt: «Einen Oscar für Herrn Schweiger... für den allergrössten Selbstdarsteller aller Zeiten!»

Christian Alvart- was hast du gemacht?! Ich sage , du hast ein Stueck deutsche Fernsehgeschichte geschaffen!...

Posted by Til Schweiger, Link öffnet in einem neuen Fenster on Sunday, January 3, 2016, Link öffnet in einem neuen Fenster
Legende: Video Helene Fischer als Auftragskillerin abspielen. Laufzeit 02:11 Minuten.
Aus Glanz & Gloria vom 29.12.2015.

Doppelfolge Schweiger-«Tatort»

Unter der Regie von Christian Alvart ermittelte Til Schweiger als Kommissar Nick Tschiller am 1.1.2016 in «Der grosse Schmerz» und am 3.1.2016 in «Fegefeuer» gegen einen kriminellen Hamburger Clan. Sängerin Helene Fischer hatte eine Gastrolle in der «Tatort»-Saga.

28 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Holzer, Zürich
    Till Schweiger scheint recht zu haben mit seinen Aussagen wenn ich die ganzen Frustkommentare hier lese. Muss ich immer alles kommentieren was mir nich passt? Nein! zwingt mich jemand den Tatort zu schauen? Nein! Aber es tut ja so gut sich über andere auszulassen die man wegen 2-3 Medienberichten zu kennen glaubt! Get a life!
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  • Kommentar von Emil Dubach, St. Gallen
    Brutale Gewalt-Szenen sollen attraktiv sein?! Undeutlich lallen soll Unrealistisches realistisch erscheinen lassen?! Das soll Ausdruck von "Freiheit" sein?! - Effektiv ist das Gewaltdarstellung zur pervertierten Unterhaltung, krank, brutaler, gefährlicher Schwachsinn - teilweise lachhaft. Der Trottel austeilende Til Schweiger outet sich als pubertierender, sich überschätzender, selbstverliebter Trottel, der den Sinn der Freiheit missversteht. Helene, hier mitzumachen war ein Fehler!
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  • Kommentar von Mike Baumgartner, Zürich
    Jeder Tatort ist auf seine Art und Weise gut. Es gibt unterschiedliche Charaktere unter den Komissaren und das ist gut so. Das bringt Abwechslung. Der Schweiger-Tatort steht für Action pur, Dramatik, Hochspannung - und eignet sich somit wohl eher für ein jüngeres Publikum. Wer das nervlich nicht durchstehen kann, kann ja auf den Rosamunde Pilcher-Film umschalten :-D
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