«Scream»-Regisseur Wes Craven ist tot

Er metzelte vermutlich mehr Menschen nieder als irgendein anderer Regisseur aber er tat es mit Stil: Wes Craven war ein Klassiker des Horrorgenres. Dabei guckte er aus einem einfachen Grund selbst keine Horrorfilme.

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Wes Craven litt an Krebs

0:36 min, aus Glanz & Gloria vom 31.8.2015

Wes Craven wusste, was die Leute wollen: «Blut! Es ist immer Blut. Da schreien die Leute», sagte er einmal. So simpel das Rezept klingt, so erfolgreich wurde Craven damit. Der Amerikaner wurde zum erfolgreichsten Horrorregisseur unserer Zeit. Jetzt ist er mit 76 in L.A. gestorben.

«Nightmare» und «Scream»: seine Erfolge

Seinen Durchbruch schaffte er mit den «Nightmare»-Filmen: Junge Leute träumen davon, von einem Mörder gejagt zu werden – und einige werden tatsächlich im Traum ermordet. Der Film kostete 1984 nicht mal 2 Millionen Franken und spielte das 15-fache ein. Neun Filme wurden gedreht. Hauptfigur Freddy Krüger, der Mann mit den Klingenhänden, wurde zur Kultfigur.

1996 kam «Scream», und wieder war die Angst da. 15 Millionen kostete der Film, das 17-fache spielte er ein. «Scream 2», «Scream 3», «Scream 4» und in diesem Jahr sogar «Scream» als TV-Serie folgten.

Selbst mochte Craven keinen Horror. Der Grund, gab er selbst zu: Er bekomme Angst.