Song-Verbot: Adele erteilt Donald Trump eine Abfuhr

Die britische Sängerin Adele will ihre Lieder nicht mehr bei US-Wahlkampfveranstaltungen hören – insbesondere nicht bei ihrem Fan Donald Trump.

Links: Adele, rechts: Donald Trump

Bildlegende: Adele greift ein Ihre Songs sollen nicht für politische Zwecke missbraucht werden. Keystone/Reuters

Akustische Unterstützung für Donald Trumps (69) Wahlkampagne? Nicht mit Adele (27). Ihr Sprecher sagt dazu: «Adele hat keine Erlaubnis erteilt, dass ihre Musik bei irgendeiner politischen Versammlung gespielt wird.»

Der republikanische US-Präsidentschaftsbewerber wurde zwar nicht namentlich genannt. Doch der Milliardär, der im November ein Adele-Konzert in New York besuchte, hatte ihr Lied «Rolling in the Deep» wiederholt bei seinen Auftritten spielen lassen. Die Bewunderung ist offensichtlich nicht gegenseitig – Adele selbst unterstützt in ihrer Heimat die Labour-Partei.

Popstars gegen Trump

Trump hatte bei seiner Liederauswahl im Wahlkampf bislang kein glückliches Händchen: Vor Adele hatten bereits der kanadische Musiker Neil Young und die US-Band R.E.M. dagegen protestiert, dass Trump ihre Lieder nutzt.

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Adele–«Hello»

4:51 min, vom 26.11.2015