Völlig daneben: Hoppalas an Gaultiers Modeschau

Modedesigner Jean-Paul Gaultier sagt Dinge, die er gleich wieder bereut, und nicht all seine Models kriegen die Kurve, bevor der Laufsteg zu Ende ist. So gesehen an der Pariser Fashion Week.

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Modeschau mit Fauxpas

0:57 min, vom 29.1.2015

Wenn Gaultier zur Modeschau ruft, kommen Schauspielerin Catherine Deneuve, Frankreichs ehemalige Première Dame Carla Bruni oder Sängerin Conchita Wurst. Klingende Namen auch auf dem Catwalk: Supermodel Naomi Campbell gibt sich die Ehre als «Schlussbouquet».

Über sie weiss Gaultier mehr zu berichten, als der Schönheit lieb sein dürfte: «Als sie das erste Mal in meiner Show lief, war sie ein Baby, sie war 17 und hatte gerade erst angefangen. Das war 1988 oder vielleicht 1989.» Doch dann merkt Gaultier, dass mathematisch Begabte so flugs Campbells Alter ausrechnen können. «Oh, das sollte ich nicht sagen, wegen des Alters. Streichen Sie das!»

Einen grösseren Fauxpas leistete sich indes ein anderes seiner Models: Ausgestattet mit einer Kopfbedeckung, die jeden Imker vor Neid erblassen liesse und einem ausladenden Rock war ihr offensichtlich keine Weitsicht gegeben. Zielstrebig überschritt die Dame das Ende des Laufstegs und plumpste kommentarlos in die Tiefe.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Viel Trubel in der Modestadt Paris

    Aus glanz und gloria vom 29.1.2015

    Zurzeit steht die französische Hauptstadt ganz im Zeichen der Mode. Während einer Woche zeigen die grössten Designer ihre neuesten Haute-Couture-Kollektionen. Dabei sind jeweils der Catwalk wie auch die «Front Row» prominent besetzt. So gesehen bei Jean-Paul Gaultier. Beim Enfant terrible der Pariser Modewelt gab es allerlei zu staunen.