Weltsportler des Jahres Usain Bolt: «Es fühlt sich gut an»

Er gewinnt den Titel als Weltsportler des Jahres bereits zum dritten Mal: der Jamaikaner Usain Bolt, auch bekannt unter dem Namen «der schnellste Mann der Welt».

Boris Becker verkündete den Namen des Weltsportlers des Jahres 2013: Usain Bolt. Der Laureus-Award gilt als Sport-Oscar. Die Verleihung ging am Montag in Rio de Janeiro über die Bühne. 

Usain Bolt nur als Hologramm in Rio de Janeiro

Der sechsfache Olympiasieger Bolt konnte der Feier nicht beiwohnen und bedankte sich per Videobotschaft für seinen Preis. «Es ist eine grosse Ehre, diesen Preis dreimal zu gewinnen. Es fühlt sich so gut an, denn ich arbeite ja auch sehr hart an meiner Karriere», so der 26-Jährige.

Usain Bolt, der grosse Gewinner erhielt die Auszeichnung bereits 2009 und 2010. Dieser Dreifach-Rekord hat nur Roger Federer übertrumpft. Federer holte sich den Preis 2005, 2006, 2007 und 2008.

Jessica Ennis ist Weltsportlerin des Jahres

Eva Longoria kürte Jessica Ennis als Weltsportlerin des Jahres. Die 26-jährige Siebenkämpferin gewann Olympiagold in London mit 6955 Punkten. «Es fühlt sich so unwirklich an, vor all diesen Sportstars zu stehen», so eine berührte Ennis.

Im Publikum sassen Sportgrössen wie Serena Williams, Lindsay Vonn, Lionel Messi oder Sebastian Vettel, die das Nachsehen hatten. Die Auszeichnung des Action-Sportlers ging an den Österreicher Felix Baumgartner. Der Extremsportler hatte im Oktober beim Sprung aus 39 Kilometern Höhe als erster Mensch im freien Fall Schallgeschwindigkeit erreicht.