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Oscars Endlich! Leonardo DiCaprio erhält seinen ersten Oscar

Nach sechs Nominationen kann der 41-Jährige einen Oscar nach Hause nehmen – dank «The Revenant».

Legende: Video «Leonardo DiCaprios Oscar-Dankesrede» abspielen. Laufzeit 1:09 Minuten.
Vom 29.02.2016.

Das Rachedrama des Mexikaners Alejandro G. Iñárritu war mit zwölf Nominierungen ins Rennen gegangen – und gewann dann immerhin drei in wichtigen Kategorien: für die beste Regie, die beste Kamera – und den Hauptdarsteller Leonardo DiCaprio.

DiCaprio verbindet Umweltschutz und Oscars

Der 41-jährige Schauspieler liess es sich in seiner Dankesrede nicht nehmen, zum Klimaschutz aufzurufen: «Der Klimawandel ist unsere grösste Bedrohung. Lasst uns diesen Planeten nicht als selbstverständlich ansehen.»

Legende: Video «Brie Larsons Oscar-Dankesrede» abspielen. Laufzeit 0:46 Minuten.
Vom 29.02.2016.

Die «Beste Hauptdarstellerin» 2016 heisst Brie Larson (26). Sie überzeugte mit ihrer Rolle in «Room».

Kein Preis für Sylvester Stallone

Der «Bridge of Spies»-Schauspieler Mark Rylance wird als «Bester Nebendarsteller» geehrt. Gleich mit seiner ersten Nominierung holt sich der 56-Jährige die begehrte Trophäe. Sylvester Stallone, der mit seiner Rolle in «Creed» als Favorit galt, geht somit leer aus.

Zwei Oscars für «Spotlight»

Für ihre Rolle in «The Danish Girl» wird die Schwedin Alicia Vikander (27) als «Beste Nebendarstellerin» ausgezeichnet.

«Spotlight» heimst den ersten Preis des Abends ein. Die Autoren Josh Singer und Tom McCarthy nehmen in der Kategorie «Bestes Original-Drehbuch» den Oscar entgegen. Das Journalistendrama gewinnt auch in der Kategorie «Bester Film».

Durch die 88. Academy Awards führte der Komiker Chris Rock.

Die Oscar-Gewinner

Beste Hauptdarstellerin: Brie Larson.
Bester Hauptdarsteller: Leonardo DiCaprio

Beste Nebendarstellerin: Alicia Vikander
Bester Nebendarsteller: Mark Rylance
Beste Regie: Alejandro G. Iñárritu, «The Revenant»
Bester Film: «Spotlight»

Bestes Original-Drehbuch: «Spotlight»
Beste Kamera: «The Revenant»
Beste Filmmusik: Ennio Morricone, «The Hateful 8»
Bester fremdsprachiger Film: «Son Of Saul»

9 Kommentare

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  • Kommentar von Willi Bollhalder, Baden
    Schade, dass SRF die wichtigste Passage von der Rede Leonardo di Caprio's weggelassen hat. Die Rede wurde gekappt als Leo von den korrupten Politiker und gierigen Firmen sprach, welche für ihre eigenen Interessen die Umweld zerstören. Und Leonoardo hat auch die indigene Bevölkerung erwähnt, die kein Sprachrohr hat um aufzuzeigen, dass hauptsächlich diese Gruppen der Menschheit unter dieser Korruption und Gier leidet. Hier ist der gesamte Speech: https://www.youtube.com/watch?v=pcML7KeAxmo
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  • Kommentar von C. Szabo, Thal
    Die Oscar-Verleihungen richten sich nach dem kommerziellen Erfolg eines Filmes. Der hängt weitestgehend vom Publikum und dessen Finanzkraft ab, dass man mit dem Film ansprecht. Deshalb sind Filme erfolgreich, in denen Helden dem Hurra-Patriotismus in den USA entsprechen. Dafür gibt es natürlich viele Formen. Filme mit einem kritischen Blick auf die Eroberungsgeschichte und deren nationalen und internationalen Opfern sind nicht gern gesehen beim weißen, tonangebenden Publikum.
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    1. Antwort von Peter Meier, Zürich
      Genau, darum gehen ja auch all die wichtigen Preise an die grössten Blockbuster des Jahres... *Hust* Oh - Das tun sie ja gar nicht..?! Oscarrollen gibt es schon, aber der kommerzielle Erfolg ist da nur ein Teil davon: "Avatar" - In 3 Nebenkategorien (Trotz highest gross all time, mit Abstand!), "Titanic" - ja da hats eingeschlagen, "Jurassic World" - Pustekuchen!, "The Avengers" - Oke eine Nominierung..., "Furious 7" - Nicht im Traum... Nein, Herr oder Frau Szabo, Sie sind auf dem Holzweg.
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    2. Antwort von C. Szabo, Thal
      @Meier: Oberflächlich gesehen haben Sie Recht. Die US-Filmindustrie (und nicht nur diese) gehen viel subtiler vor. Politik, Propaganda und gesellschaftliche Normen/Abgrenzungen werden von einer gewissen Schicht gesteuert.
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    3. Antwort von Peter Meier, Zürich
      @C. Szabo: Sie scheren hier alles über einen Kamm und machen damit die Vereinfachung, nicht ich. Ich habe nur Ihrer Aussage Fakten entgegengestellt. Natürlich richtet sich die Filmindustrie nach Absätzmärkten, wie jeder andere Wirtschaftszweig auch. Das heisst aber noch lange nicht, dass alles "gesteuert" ist von irgend einer dubiosen Mafia. Diese Prozesse finden weitestgehend von selbst statt und wachsen historisch. Eine solch riesige Maschinerie Kreativer lässt sich nicht steuern.
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  • Kommentar von jeff styles, baden
    der oscar war schon laengst faellig, keine frage aber the revenant ist sicher nicht seine beste Darstellung. er haette den Oscar besser fuer einen anderen Film erhalten
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